Fachwissen

Blog: Digitale Herkunft verstehen

Technische Analysen zu C2PA, KI-Wasserzeichen und überprüfbaren Herkunftssignalen.

Diese Bibliothek erklärt, welche technischen Spuren eine Datei über ihre Herkunft enthalten kann, wie diese Signale geprüft werden und wo ihre Grenzen liegen. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Befunde statt Wahrscheinlichkeitsurteile über menschliche oder maschinelle Urheberschaft.

Die Fachartikel ordnen Standards, Forschung und Anbietermechanismen anhand verlinkter Quellen ein. Ein fehlendes Signal ist dabei kein Beleg für menschliche Erstellung; es bedeutet nur, dass mit dem beschriebenen Verfahren kein unterstützter Herkunftsnachweis festgestellt wurde.

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Artikel 50 KI-Verordnung: Kennzeichnungspflicht in der Praxis

Seit August 2026 gelten Transparenzpflichten für KI-Inhalte. Was Anbieter und Betreiber markieren, offenlegen und nachvollziehbar dokumentieren müssen.

  • Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. Für generative Systeme, die vor diesem Datum bereits im Markt waren, läuft eine Nachfrist bis zum 2. Dezember 2026.
  • Es gibt zwei getrennte Rollen mit unterschiedlichen Pflichten: Anbieter müssen technisch markieren, Betreiber müssen sichtbar offenlegen. Viele Organisationen sind beides zugleich.
24 Min. Lesezeit

KI-Text-Watermarks: Was sich wirklich prüfen lässt — und was nicht

Welche Wasserzeichen in KI-Texten heute verifizierbar sind, warum Anbieter ihre Schlüssel schützen und was Unicode-Prüfungen tatsächlich belegen.

  • Kein einziger großer Anbieter stellt heute ein öffentliches Verfahren bereit, mit dem sich ein Text-Wasserzeichen von außen prüfen lässt. Google nicht, Anthropic nicht, OpenAI hat gar keins.
  • Der Grund ist kryptografisch, nicht kommerziell: Bei symmetrischen Verfahren ist der Schlüssel zum Prüfen derselbe wie der Schlüssel zum Fälschen.