Provenance Lens

Haben ChatGPT-Bilder ein Wasserzeichen?

Welche Herkunftssignale ChatGPT-Bilder tragen, wie du C2PA Content Credentials lokal prüfst und warum ein fehlendes Signal nichts beweist.

Aktualisiert: Herausgegeben von Provenance Lens

Die aktuelle Antwort: zwei Herkunftsebenen

OpenAI gibt an, dass unterstützte Bilder aus ChatGPT, Codex und der OpenAI API C2PA Content Credentials und SynthID-Wasserzeichen enthalten. Provenance Lens kann die C2PA-Ebene lokal prüfen. Eine SynthID-Prüfung ist derzeit nicht implementiert.

Was du hier prüfen kannst

Prüfe möglichst die Originaldatei mit der C2PA-Prüfung. Ein gültiges, von OpenAI ausgestelltes Manifest kann belegen, dass der unterstützte Exportweg diese Content Credentials angehängt hat. Der Bericht zeigt signierende Stelle, Assertions und Validierungsstatus statt einer Wahrscheinlichkeit.

Warum ein Screenshot die Antwort verändert

C2PA liegt als Metadaten vor und kann bei Screenshots, Konvertierung, Bearbeitung oder Weitergabe verloren gehen. OpenAI nutzt SynthID als zusätzlich eingebettetes Signal; Provenance Lens prüft es jedoch nicht. Fehlende C2PA-Daten schließen eine Herkunft aus OpenAI-Werkzeugen daher nicht aus.

Was ein Bericht nicht beweisen kann

  • Eine gültige Signatur belegt, wer ein Manifest signiert hat, nicht dass dessen Angaben zutreffen.
  • Metadaten lassen sich ohne Weiteres verändern. Behandle Generatorfelder als Hinweis, nie als Beweis.
  • Versteckte Unicode-Zeichen haben viele harmlose Ursachen, darunter gewöhnliches Kopieren und Einfügen.

Primärquellen